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Das Projekt HEROES ermöglicht Jugendlichen, tradierte Weltbilder zu reflektieren 
und sich dafür einzusetzen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – unabhängig 
von patriarchalen Vorstellungen über Männlichkeit/Weiblichkeit, Familienehre oder gesellschaftlichen Erwartungen. Jungen* mit Migrationszuschreibungen setzen sich bei HEROES intensiv mit ihrer eigenen Identität, Männerrollenbildern, Ehre, Gewalt, Rassismus und Gleichberechtigung auseinander, um anschließend ihr Wissen als Multiplikatoren in Workshops an Schüler:innen, mit und ohne 
Migrationshintergrund, weiterzugeben. 


Erfahren Sie mehr: https://youtu.be/o9WqDYOnw0I

Das Projekt wird anteilig vom Land Bayern, der Stadt Nürnberg und der Stadt Fürth finanziert. Als Trägerverein muss Degrin e.V. jedoch einen Eigenmittelanteil von rund 12.000,00 € aufbringen. Da wir als gemeinnützige Bildungseinrichtung keine Gewinne erzielen, sind wir essentiell auf Spenden angewiesen um das Projekt Heroes weiter umsetzen zu können.

"Das Projekt heißt HEROES, weil es heldenhaft ist, für das, woran man glaubt einzustehen!“ (ein ehem. Gruppenleiter der HEROES Nürnberg)

HEROES arbeitet in zwei Schritten:
Männliche Jugendliche mit Migrationszuschreibung im Alter von 16 - 23 Jahren setzen sich bei wöchentlichen Treffen mit Themen wie Identität, Selbstbestimmung, Geschlechterrollen, Ehre und Rassismus auseinander. Ziel ist es, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich mit der eigenen Identität auseinandersetzen zu können, sich von patriachalen Machtstrukturen distanzieren zu können und eigene Denk- und Verhaltenweisen zu erarbeiten. Am Ende der circa einjährigen Trainingsphase findet eine Zertifizierung zu anerkannten HEROES statt.

"Man lernt seine eigene Identität irgendwie näher kennen, indem man einfach das ausspricht, was man schon immer sagen wollte." erzählt Melih (15 Jahre), Projektteilnehmer


Im zweiten Schritt haben die Jugendlichen die Möglichkeit Workshops an Schulen und Jugendeinrichtungen zu geben. Es sind Workshops für Mädchen und Jungen zum Thema "Unterdrückung im Namen der Ehre". Ziel ist es hierbei, die in der Trainingsphase gemachten Erfahrungen und persönlichen Veränderungen an andere Jugendliche weiterzugeben. Diese haben so die Möglichkeit ihre Denkstrukturen, die gesellschaftlichen Machtstrukturen und vermittelte Einstellungen des persönlichen Umfelds zu hinterfragen und sich eine eigene Meinung zu bilden. 
Den Workshops liegt der Gedanke der Peer-Education zugrunde, denn gerade bei schwierigen Themen ist es oftmals leichter, wenn Jugendliche von anderen Jugendlichen lernen können. 

Ihr wollt mehr zu den HEROES wissen? Lest den Bericht der Süddeutschen Zeitung über uns: https://www.sueddeutsche.de/bayern/heroes-nuernberg-projekt-1.4397975

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@heroes.nuernberg


Projektort: Dammstraße, 4, 90443 Nürnberg, Deutschland

Ansprechpartner:

R. Nürnberger

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